Quantenphilosophie

Früher habe ich zu diesem Menüpunkt einmal einen langen unausgegorenen Text angeboten, nun kann ich stattdessen ein kohärentes Buch anbieten:

Das Coverbild stammt vom Künstler © 2016 Thomas Kroh Dancing Shaman

 Wer sich für seine Bilder interessiert hier eine Auswahl:  http://galeriethomaskroh.jimdo.com/

 

 

Covertext:

 

Im Jahr 1900 entdeckte Max Planck die Quanten, die das vorherrschende Modell der klassischen Natur radikal in Frage stellten. Doch seit mehr als einhundert Jahren besteht ein Interpretationsdesaster, weil an der Dominanz des klassischen Modells der Natur nicht gezweifelt wird. Schuld daran ist in erheblichem Maße Albert Einstein. Dennoch hat er wie kein anderer die konträren Paradigmen der Natur auf den Begriff gebracht. Nimmt man ihn beim Wort und tauscht wider seine Intentionen in einem revolutionären Akt die beiden Paradigmen in ihren Verhältnissen aus, stellt also die Quantenwirklichkeit über die klassische Wirklichkeit, verschwinden alle Interpretations-probleme. Die quantische Natur versinkt nicht mehr in Verrücktheiten, sondern erweist sie sich im Sinne des Philosophen Kants als vernünftig. In der Evolution des Lebens erscheint sie zudem als quantisches Denken. Da es das klassische Denken negiert, erscheint das quantische Denken in seiner Verletzung der Griceschen Maximen zudem als fiktional und schön. Hierzu hat uns Friedrich Schiller eine Vernunftsphilosophie der Freiheit als Schönheit in der Erscheinung angeboten. Als solche erscheint damit in Konsequenz die Quantenwirklichkeit. Sie ist nicht nur vernünftig, sondern auch schön und garantiert Freiheit. Das klassische Paradigma, par ordre de mufti als universal postuliert, garantiert dagegen hässliche und unvernünftige Unfreiheit, am deutlichsten artikuliert im Laplaceschen Dämon und in seinem Allmachtsanspruch im Verbund mit Leviathan. Höchste Zeit, sich aus dieser klassischen Unmündigkeit zu befreien. Dazu reicht es aus, das klassische Paradigma in das Quantenparadigma einzuordnen. Das vorliegende Buch über die vernünftigen und schönen Quanten kann dabei behilflich sein.
 

Das Buch ist als Print on Demand bei Amazon erhältlich

Die vernünftigen und schönen Quanten

ISBN: 978-3-00-051926-0

 

Es ist ebenfalls als Kindle-paperwhite Version erhältlich, wobei die Qualität nicht ganz überzeugt. Kindle kann auf Anhied keine mathematischen Formeln konvertieren.

 

Weitaus besser liegt die Kindle Fire Version vor. Sie entspricht fast der Druckversion.

 

 

Das ist mein zweites Buch über eine Quantenphilosophie, diesmal über Kant als Quantenphilosoph. Das Cover stammt ebenfalls wieder von Thomas Kroh: Dancing Shaman II.

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Danksagungen. vii

1 Prolog: Zeilingers Frage an Kant. 11

2 Klassische Wirklichkeit. 25

3 Quantenwirklichkeit. 49

4 Einsteins Naturphilosophie. 67

5 Leben und Kognition. 101

6 Quantische Vernunft. 131

7 Quantenmechanik der Vernunft. 151

8 Vernunft und Ästhetik. 171

9 Quantisches Spiel 181

10 Rombach und Kant. 199

11 Kant und Schrödinger. 209

12 Epilog: Kants Antwort an Zeilinger. 235

Namensverzeichnis. 241

Literaturverzeichnis  245

 

Klappentext:

 

Es heißt, der Philosoph Immanuel Kant habe die klassische Newtonsche Physik im Verstand auf den Begriff gebracht, der wie die klassische Natur auf Kausalität und Empirizität beruht. Die Vernunft, der er seine drei berühmten Kritiken gewidmet hat, hat Kant dagegen als a-kausal und nicht-empirisch gegen diesen klassischen Verstand abgesetzt. Erst in seinem Spätwerk, dem Opus postumum, hatte Kant versucht, die Natur dieser Vernunft dingfest zu machen. Mit seinen Worten: Von der Physik zur Metaphysik und von der Metaphysik wieder zur Physik. Kant kannte jedoch noch keine nicht-Newtonsche Natur. Von dieser wissen wir erst seit 1900 mit der Entdeckung der Quanten durch Max Planck. Kant tappe deshalb hinsichtlich einer Natur der Vernunft im Dunkeln, erschloss aber ihre Grundprinzipien. Sie artikulieren sich in einer von mir leicht ergänzten These: Die Mathematik der Physik ist die reine Dichtung der reinen Vernunft. Er sprach auch von Natur ist Kunst. Die Frage ist nur, welche Mathematik welcher Natur als Kunst? Der Quantenphysiker und begnadete Experimentalphysiker Anton Zeilinger aus Wien forderte im Jahr 2013 in einem Vortrag in der Ludwig Maximilians-Universität in München einen neuen Kant der Quantenphysik, der auch diese endlich auf den Begriff bringt. Ich habe dies im Prolog vorgestellt. Im Epilog gibt Kant posthum seine Antwort auf diese Forderung von Zeilinger. Es ist meine These, dass Kant die quantische Natur im Opus postumum schon auf den Begriff gebracht hat. Deshalb erweist sich Kant als Quantenphilosoph, was ich im vorliegenden Buch ausführlich erläutere.

 

Das Buch ist als Print on Demand über Amazon erhältlich

ISBN: 978-3-00-052503-2

 

Es gibt auch eine E-book Version für Kindle Fire. Die Umgestakltung für Kindle paperwhite tue ich mir nicht mehr an, da mathematische Formeln ohne tiefgehende Programmierkenntnisse in HTML und CSS kaum darstellbar sind.

 

Coverbild Quantenspermien
© Thomas Kroh 2016
http://thomaskroh.jimdo.com/

Dieses Buch habe ich in Reaktion auf einen Skandal in der Quantenphysik geschrieben, der darin besteht, das seit mehr als einhundert Jahren die erfolgreichste und bisher durch kein Experiment widerlegte Quantentheorie als ‚unverständlich‘, ‚skurril‘, ‚absurd’ und bevorzugt als ‚verrückt‘ ausgegeben wird. Schon Max Planck bezeichnete seine Entdeckung der Quanten als einen ‚Akt der Verzweiflung‘, weil diese seinem klassischen Naturverständnis völlig widersprachen. Albert Einstein, Entdecker der Photonen, behauptete gar, dass die Physik nicht länger als Wissenschaft möglich wäre wenn die Quantennatur wirklich wäre. Niels Bohr bezweifelte, dass wir jemals wissen können, worum es sich bei der Quantennatur handelt. Werner Heisenberg stimmte zu und riet, sich erst gar keine Gedanken über die Quantennatur zu machen. Richard Feynman, schließlich empfahl seinen Physikerkollegen nicht über die ‚absurde‘ Quantennatur nachzudenken, sondern stattdessen lieber den Mund zu halten und zu rechnen: Shut up and calculate. Diese Äußerungen stammen alle von Quantenphysiker, die für Entdeckung in der Quantennatur den Nobelpreis erhalten haben!
Ich habe mich entschlossen, weil direkte Kritik gegen diese naturphilosophische Bankrotterklärung einem Rufen in den Wald gleichkommt, in Form einer Parodie Einspruch zu erheben. Ich erkläre hierbei alles, was wir der Quantenwirklichkeit zu verdanken haben, als verrückt. Das erheitert zum einen die Lektüre, zum anderen soll es aber zum Denken anregen. Mögen sich die Leserin oder der Leser dann selbst mit heiterem Gemüt ihren Reim auf den positiven Sinn einer Quantenwirklichkeit machen.

Coverbild Hängematten-Impression 1
© Thomas Kroh 2016
http://thomaskroh.jimdo.com/

An Sommertagen laden Hängematten an schattigen Orten zum Träumen ein. Man kann darin liegend und sanft schaukelnd dösend dahinschweben. Das ist auf zwei Weisen möglich: Mit Pfosten oder ohne. Mit Pfosten ist klassisch, ohne Pfosten ist quantisch. Wer denkt, letzteres ist nicht möglich, kennt die Quanten schlecht: Sie schaffen sich ihre eigenen Pfosten, schwebend! Dazu benötigt man aber ein anderes Universum, eines, in dem man ohne Pfosten dösend dahinschweben kann. Im bekannten klassischen Universum gelingt das nicht, Das mag verwundern, liegt aber an der klassischen Theorie der Natur. Ihre Universalität wird par ordre de Mufti eingefordert. Es handelt sich um Herrschaftsansprüche. Papst Benedikt XVI hat sie gerade am Beispiel von Einsteins klassischer Relativitätstheorie harsch kritisiert und ein anderes herrschaftsfreies Universum angemahnt. Walter Greiner hat Einstein korrigiert damit ein anderes Universum möglich ist. Stephen Hawking hat darin das imaginäre Quantenuniversum entdeckt, welches Erwin Schrödinger mit seiner berühmten Formel zum Quantenparadigma vorgezeichnet hat. Im Quantenuniversum erscheint die schwebende Hängematte, worin sich der dösende Mensch denkenseiend seine eigenen Pfosten schafft und panrelational gottgleich empfinden kann. Zu dieser Panrelationalität hat Papst Benedikt XVI auch etwas zu sagen. Damit ist die klassische Hängematte überwunden, denn sie kann nur mit Pfosten bestehen, die keine panrelationale Gottgleichheit ermöglichen, sondern nur den im Jahr 2011 nobelpreis-gewürdigten Untergang des klassischen Doomsday-Universums der Herrschaft ohne jede Hoffnung auf Freiheit in einer frei schwebenden quantischen Hängematte.